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04.05.2016
Schulbusbegleiter über Bundesprogramm gefördert

Olaf Salomon, Heiko Röder, die Schulbusbegleiter Diana Friedrichs (Grundschule Niedersachswerfen), Heike Schulz (Grundschule Bleicherode) und Nicole Mach (Grundschule Klettenberg), Dieter Köhler und Thorsten Schwarz – Bild: Jessica Piper

Seit einem halben Jahr läuft im Landkreis Nordhausen das Bundesprogramm "Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt". Das Jobcenter des Landkreises ist eines von bundesweit rund 100 Jobcentern, die hier eine zusätzliche Förderung für Langzeitarbeitslose erhalten. Alle 204 Stellen, die der Bund im Landkreis Nordhausen bewilligt hat, konnte das Jobcenter besetzen. Dafür stellt das Bundesarbeitsministerium insgesamt rund 9,5 Millionen Euro für die Programmdauer bis Ende 2018 bereit. "Erfreulich ist die breite Beteiligung bei uns im Landkreis", sagte Heiko Röder, Geschäftsführer des Jobcenters. "Unsere Teilnehmer sind bei insgesamt 26 Trägern beschäftigt, darunter beispielsweise der Kreissportbund, der Horizont-Verein und die Kreisverkehrswacht." Die Kreisverkehrswacht betreut im Rahmen des Bundesprogramms das Projekt Schulbusbegleiter. "Morgens begleiten wir die Schulkinder zur Schule und nachmittags wieder zurück", erzählt Heike Schulz. Sie ist eine von insgesamt 23 Schulbusbegleitern und ist an der Grundschule Bleicherode eingesetzt. Auch über den Schulweg hinaus bieten sie und ihre Kollegen vielfältige Hilfen im Schulalltag. "Wir unterstützen zum Beispiel auf dem Pausenhof, auf dem Weg zum Schulschwimmen oder zum Sportunterricht", berichtet Diana Friedrichs, die in der Grundschule Niedersachswerfen arbeitet.

"Wir erhalten immer wieder von Schulen und Eltern positive Rückmeldungen zu unseren Schulbusbegleitern", sagt Olaf Salomon, Vorsitzender der Kreisverkehrswacht. "Alle Schulbusbegleiter haben wir vorab gemeinsam mit dem DRK, der Polizei und den Verkehrsbetrieben zu Verkehrshelfern geschult", so Dieter Köhler, ebenfalls von der Kreisverkehrswacht. Das Projekt ziele darauf ab, die Verkehrssicherheit zu unterstützen. Gerade die jüngsten Schüler, für die der Schulweg mit dem Bus noch neu sei, helfen die Schulbusbegleiter dabei, sich in dem neuen Umfeld zurechtzufinden. Sie unterstützen das sichere Warten an der Haltestelle sowie das Ein- und Aussteigen und vermitteln bei möglichen Auseinandersetzungen zwischen Schülern während der Fahrt. Auch Thorsten Schwarz, Betriebsleiter des Busverkehrs bei den Verkehrsbetrieben Nordhausen, bestätigt die Entlastung der Fahrer durch die Schulbusbegleiter, die seit Anfang November an Grund- und weiterführenden Schulen im ganzen Landkreis eingesetzt sind.

Im Bundesprogramm "Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt" werden sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze gefördert, die zusätzlich, wettbewerbsneutral und im öffentlichen Interesse sind. Die Teilnehmer arbeiten bis zu 30 Stunden in der Woche und erhalten den Mindestlohn. Gefördert werden dabei insbesondere Arbeitssuchende, die gesundheitliche Einschränkungen oder minderjährige Kinder haben. Mit dem Programm will das Bundesarbeitsministerium gezielt diese Gruppe der Langzeitarbeitslosen unterstützen und so den Weg zurück auf den Arbeitsmarkt ebnen.




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